Verlege- und Einbauanleitung - Schachtbauwerk - liegend

Verlegung
Für das Verlegen des Bauwerkes werden Endlos-Seilschlingen mit erforderlicher Länge und Tragfähigkeit eingesetzt. (siehe Abb.1, E 3.3). Nach exakter Einjustierung wird das Bauwerk verkeilt und kann zum Entfernen der Seilschlinge an einem in die Betonstirnwandplatte eingesetzten Anker leicht angehoben werden.

Einbau
Bei liegend eingebauten Schachtbauwerken erfolgt die Verlegung analog zu normalen Kanalrohren. Bei tragfähigem Boden ist dabei kein Betonfundament erforderlich. Bei nicht tragfähigen Boden wird ein Betonfundament (ca. 15-20 cm stark) eingebaut.

Auf dieses Betonfundament bzw. auf den tragfähigen Untergrund ist eine Rohrbettung mit einer Stärke von 100 mm + 1/10 DN erforderlich. Als Bettungsmaterial wird Splitt empfohlen, da bei diesem Material kein maschinelles Verdichten mehr nötig ist. Der Rohrauflagerwinkel beträgt 1800 = Schachtmittelachse (siehe Abb. 2, E 3.3).

Falls wegen des Grundwasserstandes eine Auftriebssicherung erforderlich ist, werden beidseitig des Betonfundamentes jeweils zwei Anker einbetoniert. An diesen Ankern werden zwei Edelstahlseile befestigt, die über das Schachtrohr gezogen werden und das Bauwerk somit gegen Auftrieb sichern.

 

Verlege- und Einbauanleitung - Schachtbauwerk - stehend


Als Auflager für stehend eingebaute Schachtbauwerke wird bei tragfähigem Untergrund nur eine Sauberkeitsschicht benötigt, die aus dem gleichen Material besteht, wie das Rohrauflager der verlegten Leitung. Bei nicht tragfähigem Untergrund wird ein ca. 15 - 20 cm starkes Betonfundament empjohlen.


Zum Transport bzw. zum Versetzen der Schächte werden folgende Transporthilfen vorgeschlagen:

Schachtgewicht bis 1,5 t:
Spezial-Schachtgehänge mit 3 Klauen sowie Gummibelägen an den Innenseiten. Der Neigungswinkel der Ketten darf dabei 600 nicht unterschreiten, um einen Querzug zu vermeiden. (s. Abb. 1, E 3.2)

Schachtgewicht über 1,5 t:
Der Schacht wird ca. 30 cm von der Oberkante des Schachtrohrs an gegenüberliegenden Punkten angebohrt. Über diese beiden Punkte werden Spezialschäkel gestülpt, die dann mit entsprechenden Schrauben verbunden werden. Die beiden Schäkel werden anschließend an einer Traverse befestigt.

Dadurch kann der Schacht bereits in einer optimalen Position in die Baugrube gesetzt werden. Nach dem Versetzvorgang werden die Bohrungen mit den mitgelieferten Kunststoffkappen wasserdicht verschlossen. (s. Abb. 2, E 3.2). Anstelle der Traverse können ebenso Ketten oder Seile verwendet werden. Es ist jedoch ebenfalls zu beachten, daß der erforderliche Neigungswinkel von mindestens 60° eingehalten wird. Diese Variante kann natürlich auch für Schachtgewichte unter 1,5 t angewandt werden.

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